Anstelle einer zusätzlichen Vollzeitstelle und einer finanziellen Mehrbelastung des städtischen Haushalts, empfiehlt die Junge Union mehr Engagement und Vertrauen für die Jugenddelegation zu investieren. „Wir wollen gemeinsam mit den Jugendlichen in der Jugenddelegation Projekte entwickeln, um dem Vandalismus und der Gewalt in der Innenstadt langfristig entgegenzuwirken“, erklärt die stellv. JU-Vorsitzende Lea Glatt und wirbt für weiteren Zuspruch von Seiten der Kommunalpolitik und Verwaltung.

Junge Union kritisiert fragwürdigen Antrag der SPD-Fraktion im Zuge der Haushaltsberatungen

Der Rastatter Stadtverband der Jungen Union (JU) kritisiert in einer Pressemitteilung den Antrag der SPD-Fraktion im Gemeinderat, wonach eine weitere Vollzeitstelle in der Stadtverwaltung für die Jugendförderung besetzt werden soll. Besonders irritiert zeigt sich die Vorstandschaft der JU über die Begründung der Sozialdemokraten, denn diese wollten mit „aufsuchender Jugendarbeit“ die notwendige Prävention und dringlichen Maßnahmen gegen den in der Innenstadt vorherrschenden Vandalismus treffen. Der Jungen Union fehle es beim Antrag der Rastatter Sozialdemokraten an Glaubwürdigkeit, denn in der über 40-köpfigen Jugenddelegation beteilige sich offensichtlich weder die SPD-Fraktion noch ihr Parteinachwuchs, stellt die JU ihrer Mitteilung zufolge fest.

Junge Union gegen zusätzliche Vollzeitstellen in der Stadtverwaltung für die Jugendförderung

Anstelle einer zusätzlichen Vollzeitstelle und einer finanziellen Mehrbelastung des städtischen Haushalts, empfiehlt die Junge Union mehr Engagement und Vertrauen in die Jugenddelegation zu investieren. „Wir wollen gemeinsam mit den Jugendlichen in der Jugenddelegation Projekte entwickeln, um dem Vandalismus und der Gewalt in der Innenstadt langfristig entgegenzuwirken“, erklärt die stellvertretende JU-Vorsitzende Lea Glatt und wirbt für weiteren Zuspruch von Seiten der Kommunalpolitik und Stadtverwaltung. Denn dafür stünde der Jugenddelegation für ihre Arbeit ein Budget zur Verfügung, das es auszugestalten gelte.

Junge Union unterstützt Forderung für Stärkung des Gemeindevollzugsdiensts „Stadtpolizei“

Nichtsdestotrotz bedarf es neben einer langfristigen Lösung auch unmittelbarer Maßnahmen, um den akuten Vandalismus an bestimmten Brennpunkten um Bernharduskirche und Pagodenburg zu beseitigen. Aufgrund dieser Herausforderungen unterstützt die Junge Union die jüngste Forderung der CDU-Fraktion, sowohl den Gemeindevollzugsdienst „Stadtpolizei“ mit sofortiger Wirkung auf die Brennpunkte zu konzentrieren als auch die personelle Aufstockung von zwei auf vier Sicherheitskräfte, um die Präsenz im Schichtdienst an Wochenenden und Abenden zu gewährleisten. „Finanzielle und personelle Maßnahmen müssen sowohl kurz- als auch langfristig wirkungsorientiert investiert werden“, fasst Stadtverbandsvorsitzender Christopher Hell die Direktive des kommunalen JU-Vorstands zusammen.

Zuspruch für die Schnittstelle des Jugendbeteiligungsreferenten

Der parteipolitische Nachwuchs der CDU engagiere sich mit vier von insgesamt zehn Sprechern aktiv in den Sprechergruppen der 43-köpfigen Jugenddelegation in Rastatt. Die Junge Union ist davon überzeugt, dass die Stadt mit der für die Jugenddelegation umstrukturierten Stelle des Jugendbeteiligungsreferenten bereits eine elementare Funktion erfüllt habe. Jugendbeteiligungsreferent Florian Seeland begleite und unterstütze die Jugenddelegation tatkräftig, um die Jugendlichen bei ihren Ideen, Vorhaben und Herausforderungen zu unterstützen, so die Mitteilung der JU abschließend.

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